Brasiliens Interesse an China
China ist seit 2009 Brasiliens wichtigster Handelspartner. Eine Ende November 2020 präsentierte Langzeit-Strategie umreißt nun im Verhältnis zu China die wirtschaftlichen Prioritäten Brasiliens. Dr. Giner-Reichl berichtet basierend auf ihren Erfahrungen als Botschafterin in China und Brasilien.
Drone Wars – Die Zukunft der Kriegsführung
Die steigende Zahl von Drohnenangriffen macht uns bewusst, dass unbemannte Waffensysteme zum Mittel der ersten Wahl in der modernen Kriegsführung geworden sind. Zugleich steigen die Leistungskapazitäten von Drohnen beträchtlich. Markus Reisner analysiert die letzten Drohneneinsätze auch durch non-state actors und schätzt die weitere Entwicklung ein.
Kein Mittelweg im Mittelmeer?
Der Streit um Seegrenzen und Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer bringt die Türkei und Griechenland an den Rand eines bewaffneten Konflikts. Walter Feichtinger und Bruno Nestler analysieren die Lage und bewerten mögliche Entwicklungen.
Taiwan im Zentrum des neuen kalten Kriegs?
Der steigende Druck der USA Richtung China führt direkt zur Frage, welche Rolle Taiwan einnehmen wird. Unter der Führung von Tsai Ing-wen widersteht das Land Chinas Ambition „Ein Land – zwei Systeme“ grundlegend. Prof. Weigelin-Schwierdzik setzt aktuelle Entwicklungen in einen historischen Kontext und zeichnet ein Profil der zu erwartenden Spannungen.
Die demokratiepolitische Bedeutung der Methoden politischer Machtausübung von Unternehmen
Die Marktkonzentration globaler Unternehmen steigt ungebremst. Dies begünstigt ihre politische Einflussnahme, die aufgrund einer hohen Homogenität ihrer Interessen und der gezeigten Vielfalt der Einflussmethoden rasch und effizient umgesetzt werden kann. Gemeinsam ist diesen Methoden, dass sie nicht nur zur Durchsetzung der Interessen von Unternehmen beitragen, sondern auch als erwünschter oder zufälliger Nebeneffekt zentrale demokratische Errungenschaften gefährden können. Eine Analyse von Prof. Bellak und Dr. Christian Reiner.
Zurück zu „Made in Europe“?
Anhand der weltweiten Sars-CoV-2-Ausbreitung wurde die weltweite ökonomische Vernetzung deutlich. Sind die EU insgesamt und die jeweiligen Staaten schon zu stark vom Ausland abhängig? Können wir uns etwa bei einer globalen Pandemie nicht darauf verlassen, dass die Transportketten funktionieren und die benötigten Güter fristgerecht und im erforderlichen Umfang geliefert werden? Sind das politisch geforderte Zurück zu „Made in Europe“ und eine Abkehr von der Globalisierung realistisch?
In diesem CSA kompakt bewertet Stefanie Haring die Lage in unterschiedlichen Güterkategorien und schließt mit einer Bewertung einer möglichen Relokalisierung der Versorgungsketten.
Die Polare Seidenstraße. Ein chinesisches Traumgespinst?
Während der letzten Jahre ist mit zunehmendem Abschmelzen der Polarkappe die Arktis-Route von Ostasien nach Europa befahrbar geworden. China spricht hier bereits von der Polar Silk Road. Doris Vogl analysiert in diesem CSA kompakt das geopolitische Spannungsfeld China – Russland – USA – Arktisrat, die mögliche wirtschaftliche Nutzung sowie das Risiko einer Militarisierung.
Streitkräfte – Strategische Reserve in Corona-Krise
Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie geraten staatliche Stellen rasch immer wieder an ihre Grenzen. Nicht nur bei der Bereitstellung von medizinischen Geräten, Notfallbetten oder persönlicher Schutz- ausrüstung, sondern auch bei Transporten zu Land und in der Luft oder auch bei Kontrollmaßnahmen. Dabei rücken Streitkräfte immer öfter ins Blickfeld, da sie Aufgaben übernehmen, die man ihnen a priori nicht zuschreiben würde. In unserer Studie zeigen wir am Beispiel Italien, welchen Beitrag Streitkräfte leisten und wie in der Gegenrichtung die Pandemie auf Streitkräfte wirkt.
Chinas neuer Fokus auf Südostasien
China baut seine Handelsbeziehungen zu ASEAN aus. Diese Entwicklung beinhaltet eine nicht unwesentliche sicherheitspolitische Komponente, die den Einfluss Chinas in der Region des Asiatischen Pazifik weiter festigen und die Wirkkraft von Akteuren wie der USA oder auch der Russischen Föderation schwächen könnte.